Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Datum: 5. September 2020 
Alarmzeit: 14:31 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler Funkmeldempfänger 
Dauer: 1 Stunde 49 Minuten 
Art: Technische Hilfe  
Einsatzort: Bersenbrück, Bramscher Straße 
Einsatzleiter: C. Kessens (FF Bersenbrück) 
Mannschaftsstärke: 21 
Fahrzeuge: ELW1 Alfhausen , HLF 10/6 Alfhausen , TLF 3000 Alfhausen  
Weitere Kräfte: FF Bersenbrück, Notfallmanager Deutsche Bahn, Polizei, Rettungsdienst, RTH 


Einsatzbericht:

Am Samstagnachmittag wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Bersenbrück an den Bahnübergang Bramscher Straße in Bersenbrück alarmiert. Ein Pkw hatte die geschlossenen Halbschranken umfahren und war von einer NordWestBahn erfasst worden. Der 24-jährige Fahrzeugführer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Er musste von der Feuerwehr aus seinem zerstörten Mercedes geschnitten werden, bevor ein Rettungshubschrauber ihn in ein Osnabrücker Krankenhaus brachte.

Das Unfallfahrzeug verfügte über einen Autogastank (LPG), der durch die Wucht des Aufpralls herausgeschleudert wurde und 20 Meter vom Fahrzeug entfernt zum Liegen kam. Der Tank blies seinen explosiven Inhalt kontrolliert ab. Das ausströmende Gas wurde mittels Wassernebel niedergeschlagen und verteilt.

Der betroffene Zug aus Osnabrück kam auf freier Strecke zwischen Unfallort und Bahnhof Bersenbrück zum Stehen. In den beiden Triebwagen saßen insgesamt 64 Reisende und der Zugführer. Alle Passagiere blieben unverletzt, der Zugführer erlitt leichte Verletzungen.

Die Fahrgäste wurden zunächst im Zug betreut, später fuhr dieser weiter bis in den Bahnhof. Betreuungseinheiten der Malteser und des DRK waren inzwischen alarmiert worden. Ein Ersatzzug brachte die Reisenden später weiter an ihre Ziele.

Wir waren mit 21 KameradInnen und allen Fahrzeugen rund zwei Stunden im Einsatz.

Weitere Infos gibt es bei Nord-West-Media TV und dem Bersenbrücker Kreisblatt.